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<title>Kendō</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Kendō</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Kendō</b> (<a href="Japanische_Schrift" title="Japanische Schrift">japanisch</a> <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">剣道</span>, aus der <a href="On-Lesung" title="On-Lesung">On-Lesung</a> <i>ken</i> von <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">剣</span> „Schwert“ und <i><a href="Dao" title="Dao">dō</a></i>; japanische Aussprache <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r227981795">
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</style><span class="IPA">/<a href="Liste_der_IPA-Zeichen" title="Liste der IPA-Zeichen">kɛɴdoː</a>/</span>) wörtlich „der Weg des Schwertes“, ist eine abgewandelte, moderne Art des ursprünglichen <a href="Japan" title="Japan">japanischen</a> Schwertkampfs (<a href="Kenjutsu" title="Kenjutsu">Kenjutsu</a>, d. h. Schwertkunst), wie ihn <a href="Samurai" title="Samurai">Samurai</a> erlernten und lebten. Kendō als Weg verfolgt nicht nur die Techniken und Taktiken des Schwertkampfs, sondern auch die geistige Ausbildung des Menschen. Die Übenden sollen durch Kendō vor allem Charakterfestigkeit, Entschlossenheit und moralische Stärke erlangen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ursprung">Ursprung</h3></div>
<p>Kendō war immer einem gewissen Wandel unterworfen. Das moderne Kendō, wie es heute betrieben wird, gibt es im Groben seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Manche Ursprünge sind weit älter und manche Änderungen sind noch relativ jung. Oft wird die Geschichte des Kendō mit der Geschichte des Schwertkampfs in Japan gleichgesetzt, was unter Berücksichtigung des Sprachgebrauchs des Worts Kendō in der japanischen Sprache nicht falsch ist. Im Folgenden wird nur auf die Entwicklung des modernen Kendō eingegangen.
</p><p>Die Entwicklung wurde von verschiedenen historischen Schwertschulen beeinflusst. Es ist heute nicht mehr bis ins letzte Detail nachvollziehbar, welche <a href="Kory%C5%AB" title="Koryū">Koryū</a>-<a href="Kenjutsu" title="Kenjutsu">Kenjutsu</a> Schulen an der Entwicklung beteiligt waren, aber ein paar Schlüsseleinflüsse sind heute allgemein anerkannt. Zu den bekanntesten zählen die <i>Jikishinkage-ryū</i>, <i>Nakanishiha Ittō-ryū</i> und die <i><a href="Hokushin_Itt%C5%8D-ry%C5%AB" title="Hokushin Ittō-ryū">Hokushin Ittō-ryū</a></i>. Diese drei Schulen trugen durch ihr Gekiken-Training (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">撃剣</span>) (freies Duell-Training mit <a href="Shinai" title="Shinai">Shinai</a> und <a href="B%C5%8Dgu" title="Bōgu">Bōgu</a>) am Ende der Edo-Periode stark zur Verbreitung dieses Freikampftrainings bei und schufen so die Grundlage auf der heute das moderne Kendō basiert.
</p>
<ul><li>Der Begriff „Kendō“ wurde am Beginn des 18. Jahrhunderts eingeführt. Damit wurde impliziert, dass neben der eigentlichen Technik durch Kendō ein gewisser Lebensweg zu verfolgen ist. (<a href="Abe-Ry%C5%AB" class="mw-redirect" title="Abe-Ryū">Abe-Ryu</a>)</li>
<li>Einen der wesentlichen Einflüsse sagt man Naganuma Shirozaemon nach, der um 1715 eine Schutzausrüstung und das <a href="Shinai" title="Shinai">Shinai</a>, welches zum Teil das <a href="Bokut%C5%8D" title="Bokutō">Bokutō</a> ablöste, erfunden haben soll. <i>(Jiki-Shinkage-Ryu)</i><sup id="cite_ref-kendo-fik_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-kendo-fik-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Nakanishi Chuta hat das durch seinen Lehrer, Ono Chuichi, verwendete <a href="Fukuro_Shinai" title="Fukuro Shinai">Fukuro Shinai</a> Mitte des 18. Jahrhunderts verbessert und schuf das Vier-Segment-Shinai <i>(Yotsuwari-Shinai)</i> in ähnlicher Form, in der es heute noch verwendet wird. Die Schutzausrüstung entwickelte sich in der Zeit mehr und mehr zu dem heute noch verwendeten <a href="Bogu" class="mw-redirect" title="Bogu">Bogu</a>. <i>(Itto-Ryu)</i><sup id="cite_ref-kendo-fik_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-kendo-fik-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Chiba_Sh%C5%ABsaku_Narimasa" class="mw-redirect" title="Chiba Shūsaku Narimasa">Chiba Shūsaku Narimasa</a>, Gründer der <a href="Hokushin_Itt%C5%8D-ry%C5%AB" title="Hokushin Ittō-ryū">Hokushin Ittō-ryū</a> Hyōhō, welcher durch die Größe und Beliebtheit seiner Schule am Ende der <a href="Edo-Zeit" title="Edo-Zeit">Edo-Zeit</a> stark zur Verbreitung des Trainings mit Shinai und Bogu beitrug. Viele <a href="Kory%C5%AB" title="Koryū">Koryū</a> übernahmen bald diese neue Art von Gekiken-Training (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">撃剣</span>), welche es ermöglichte relativ realistische Duelle mit sehr geringer Verletzungsgefahr zu üben.</li>
<li>Mit dem Ende des <a href="Tokugawa" title="Tokugawa">Tokugawa</a>-<a href="Shogun" class="mw-redirect" title="Shogun">Shōgunats</a> 1867, welches über zwei Jahrhunderte überdauerte, wurde die Kriegerkaste abgeschafft. Anstatt von den <a href="Samurai" title="Samurai">Samurai</a> wurde Kendō nun überwiegend von den Polizeikräften ausgeübt.</li>
<li>Kendō wurde 1911 in japanischen Schulen als Pflichtfach eingeführt und verbreitete sich dadurch überall. Kritiker sagen, dass man Kendō benutzte, um aus japanischen Jungen bessere Soldaten im Dienste des Kaisers zu machen.</li>
<li>Die <i>Dai-Nippon Teikoku Kendō Kata</i>, welche im Wesentlichen der heutigen <i>Nihon Kendō Kata</i> entspricht, wurde 1912 entwickelt, um eine Vereinheitlichung zu bewirken. Dabei orientierte man sich sehr an den Formen der Schwertschulen, die das Ende des Shōgunats überdauerten, und sie weist z. B. gewisse Ähnlichkeiten mit der <a href="Form_(Kampfkunst)" title="Form (Kampfkunst)">Kata</a> des <i>Shinkage-Ryu</i> auf.<sup id="cite_ref-kendo-fik_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-kendo-fik-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Mit der Vereinheitlichung des Kendō zu Beginn des 20. Jahrhunderts fielen viele regional unterschiedliche Aspekte weg. Zuvor war Kendō von Provinz zu Provinz oftmals stark von den Stilen der verschiedenen ortsansässigen <a href="Kory%C5%AB" title="Koryū">Koryū</a> geprägt gewesen. Bis zur Wiedereinführung des Kendō nach dem <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieg</a> verschwanden zudem nach und nach viele der ehemals gefährlichen Techniken aus den Kenjutsu-Wurzeln des Kendō, z. B. Ringen, Würfe, Fußfeger und Bodenkampf und Trefferzonen wie der obere Bereich des Brustpanzers. Auch die Ausübung der Angriffstechniken veränderte sich nach und nach bis 1952, als die oft groß ausgeführten Techniken im Kampf nun hauptsächlich klein wie heute ausgeübt wurden. Auch das Wechseln der <a href="Kamae" title="Kamae">Kamae</a> während eines Kampfs war üblich. Um die Unterschiede zwischen dem heutigen und dem Kendō vor 1952 deutlich zu machen, spricht man auch hier gerne von „Pre-War Kendō“ (dt. Vorkriegskendō).</li>
<li>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele <a href="Kampfkunst" title="Kampfkunst">Kampfkünste</a> in Japan verboten. Für kurze Zeit wurde statt Kendō das <a href="Shinai_Ky%C5%8Dgi" title="Shinai Kyōgi">Shinai Kyōgi</a> praktiziert. Mit der Aufhebung dieses Verbots 1952 wurde der Alljapanische Kendō-Verband <i>(<a href="Zen_Nihon_Kend%C5%8D_Renmei" title="Zen Nihon Kendō Renmei">Zen Nihon Kendō Renmei</a>)</i> gegründet. Dieser Verband widmet sich dem Erhalt und der Vereinheitlichung von Kendō und steuert gegebenenfalls kleine Änderungen (z. B. in der Kata).<sup id="cite_ref-kendo-fik_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-kendo-fik-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kendō_im_modernen_Japan"><span id="Kend.C5.8D_im_modernen_Japan"></span>Kendō im modernen Japan</h3></div>
<p>Kendō wird in Japan heute sehr intensiv betrieben. Neben <a href="Sumo" class="mw-redirect" title="Sumo">Sumo</a> und <a href="Baseball" title="Baseball">Baseball</a> ist es wohl eine der beliebtesten Sportarten überhaupt. Sehr verbreitet ist Kendō neben <a href="Judo" title="Judo">Judō</a> als Schulsport und Universitätssport.
</p><p>In Universitäten unterteilen sich die Kendō-Gruppen in jeweils einen Club (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">剣道部</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="ja-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">kendōbu</span>) und einen oder mehrere Zirkel (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">サークル</span> <span class="Latn" lang="ja-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">sākuru</span>).
Die Clubs stellen dabei die repräsentative Vereinigung der jeweiligen Universität dar und können von ihr Fördergelder erhalten. Aufgrund dieser Funktion ist die Erwartungshaltung entsprechend hoch, trainiert wird fast täglich.
Die Zirkel hingegen sind Privatvereine und dürfen ihre Universität nicht offiziell repräsentieren. Es wird normalerweise nicht so häufig wie in Clubs trainiert und auch die Intensität bzw. Niveau des Trainings ist meist geringer.
</p><p>Nach der Universität geht es dann meist in den Vereinen der jeweiligen Firmen weiter, allerdings ist die Abbruchquote nach der Universität eine der höchsten. Große Förderung erfährt Kendō durch den Polizeisport. Polizisten, die sich dem Kendō verschreiben, können täglich, manchmal mehrmals täglich, als Teil ihres Dienstes trainieren.
</p><p>Turniere gibt es auf allen Ebenen: Schul-, Universitäts-, Stadt-, Firmenturniere etc.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kendō_in_Europa"><span id="Kend.C5.8D_in_Europa"></span>Kendō in Europa</h3></div>
<p>Seit 1974 gibt es Europäische Meisterschaften, die damals zum ersten Mal in <a href="Bletchley" title="Bletchley">Bletchley</a>, England, stattfanden. Nach Deutschland kam Kendō Mitte der sechziger Jahre und fand zunächst unter <a href="Judo" title="Judo">Judō</a>-Ausübenden erste Anhänger. Anfang der achtziger Jahre kam es nach Österreich und 1985 wurde in Wien die Austrian Kendō Association (AKA) gegründet. Eine ähnliche Entwicklung ist heute beim <a href="Naginatad%C5%8D" title="Naginatadō">Naginatadō</a> in Deutschland zu beobachten, welches seine Anhänger vorwiegend unter <a href="Kend%C5%8Dka" class="mw-redirect" title="Kendōka">Kendōka</a> findet.
Kendō erfreut sich in Europa zunehmender Beliebtheit. Dafür verantwortlich war die Auseinandersetzung mit der japanischen Kultur und dem Wunsch nach einer Erklärung für den wirtschaftlichen Erfolg Japans. Heute findet man zahlreiche Vereine, in denen dieser Sport praktiziert werden kann, und auch verschiedene Universitätssportgruppen haben Kendō in ihrem Programm.
</p><p>siehe auch: <a href="Europ%C3%A4ische_Kend%C5%8D-F%C3%B6deration" title="Europäische Kendō-Föderation">Europäische Kendō-Föderation</a>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausrüstung"><span id="Ausr.C3.BCstung"></span>Ausrüstung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kleidung">Kleidung</h3></div>
<p>Die traditionelle Bekleidung beim Kendō besteht aus <a href="Hakama" title="Hakama">Hakama</a> und <a href="Keikogi" title="Keikogi">Keiko-Gi</a> oder präziser Kendō-Gi. Die komplette Kleidung ist meist durch eine Färbung mit <a href="Indigopflanze" title="Indigopflanze">Indigo</a> in einem dunklen Blau gehalten.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Selten wird weiße Kleidung als Symbol spiritueller Reinheit verwendet. In Japan tragen Frauen oftmals weiße Hakama und Keiko-Gi.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bōgu_(Rüstung)"><span id="B.C5.8Dgu_.28R.C3.BCstung.29"></span>Bōgu (Rüstung)</h3></div>
<p>Hauptartikel: <a href="B%C5%8Dgu" title="Bōgu">Bōgu</a>
</p><p>Die Schutzausrüstung besteht aus einem Kopfschutz (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">面</span>, <i><a href="Men_(Kend%C5%8D)" title="Men (Kendō)">Men</a></i>), dem Schutz für Hände und Unterarme (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">甲手</span>, <i>Kote</i> – modern auch <a href="Radikal_42" title="Radikal 42"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">小</span></a><a href="Radikal_64" title="Radikal 64"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">手</span></a> geschrieben), einem Rumpfschutz (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">胴</span>, <i><a href="D%C5%8D_(Kend%C5%8D)" title="Dō (Kendō)">Dō</a></i>) und dem Lendenschutz (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">垂れ</span>, <i><a href="Tare_(Kend%C5%8D)" title="Tare (Kendō)">Tare</a></i>).
Im <a href="Kend%C5%8D-Wettkampf" title="Kendō-Wettkampf">Kendō-Wettkampf</a> ist es das Ziel, mit dem Shinai eine der vier festgelegten Trefferzonen Kopf, Unterarme, Rumpf oder Kehle zu treffen.
Farbe und Musterung des Bauchteils, des Rumpfschutzes und die des Kopftuchs (<a href="Tenugui" title="Tenugui">Tenugui</a>) sind dem Geschmack des <a href="Kend%C5%8Dka" class="mw-redirect" title="Kendōka">Kendōka</a> überlassen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Trainingswaffen">Trainingswaffen</h3></div>
<p>Während im damaligen Japan das <i>Kenjutsu</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">剣術</span>, die praktisch ausgerichtete Fertigkeit des Schwertkampfs) meist mit echten Waffen oder schweren Holzschwertern (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">木刀</span>, <a href="Bokut%C5%8D" title="Bokutō">Bokutō</a> seltener auch <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">木剣</span>, <a href="Bokken" class="mw-redirect" title="Bokken">Bokken</a>) geübt wurde, wird heute Kendō in der Regel mit Schutzausrüstungen (<a href="B%C5%8Dgu" title="Bōgu">Bōgu</a>) und Übungsschwertern aus vier <a href="Bambus" title="Bambus">Bambus</a>-Lamellen (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">竹刀</span>, <a href="Shinai" title="Shinai">Shinai</a>) geübt. Einige <a href="Kend%C5%8Dka" class="mw-redirect" title="Kendōka">Kendōka</a> bevorzugen auch Carbon-Shinai, die wesentlich stabiler, biegsamer und teurer sind. Aufgrund ihrer hohen Biegsamkeit schwingen Carbon-Shinai allerdings auch stärker nach, wodurch z. B. Kopftreffer als besonders unangenehm wahrgenommen werden können.
</p>
<ul class="center gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan"><i><a href="Shinai" title="Shinai">Shinai</a></i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">竹刀</span>)</span></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan"><i><a href="Bokken" class="mw-redirect" title="Bokken">Bokutō</a></i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">木刀</span>)</span></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan"><i>Men</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">面</span>)</span></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan"><i>Dō</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">胴</span>)</span></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan"><i>Tare</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">垂れ</span>)</span></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan"><i>Kote</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">小手</span>)</span></div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Kendō-Praxis"><span id="Kend.C5.8D-Praxis"></span>Kendō-Praxis</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Kendō-Grundlagen"><span id="Die_Kend.C5.8D-Grundlagen"></span>Die Kendō-Grundlagen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Reihō_(Etikette)"><span id="Reih.C5.8D_.28Etikette.29"></span>Reihō (Etikette)</h4></div>
<p>Im Kendō gibt es zahlreiche Verhaltensregeln, <a href="Reishiki" title="Reishiki">Reihō</a> genannt, die teils aus historischen und teils aus praktischen Gründen entstanden sind und bis heute beibehalten werden. Die Ursprünge liegen in den in Japan üblichen Verhaltensweisen, etwa der Verbeugung zur Begrüßung, und haben <a href="Buddhismus" title="Buddhismus">buddhistische</a>, <a href="Konfuzianismus" title="Konfuzianismus">konfuzianistische</a> und auch <a href="Shintoismus" class="mw-redirect" title="Shintoismus">shintoistische</a> Wurzeln. Zu diesen Regeln gehört es, die Übungshalle ohne Schuhe zu betreten und sich beim Betreten und Verlassen der Halle (in der Regel in Richtung Ehrenseite) zu verbeugen. Die Ausrüstungsgegenstände eines anderen werden nicht berührt oder überstiegen. Jedes Üben beginnt und endet mit einer kurzen, einer Sitzmeditation ähnelnden Phase in <a href="Seiza" title="Seiza">Seiza</a>-Haltung. Trainingspartner werden mit Respekt behandelt. Die Einzelheiten des Reihō können von <a href="D%C5%8Dj%C5%8D" title="Dōjō">Dōjō</a> zu Dōjō leicht variieren. Die korrekte Ausführung des Reihō wird in Graduierungsprüfungen mit beurteilt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Innere_Einstellung">Innere Einstellung</h4></div>
<p>Die innere Einstellung ist beim Kendō sehr wichtig und unterscheidet sich von anderen Arten des <a href="Budo" class="mw-redirect" title="Budo">Budō</a>, da der Angriff früher erfolgt, sozusagen im Moment des Entstehens z. B. des gegnerischen Angriffs, wohingegen man in anderen Kampfkünsten wie Aikido etwas länger wartet. Beim Kendō gibt es keine echten Verteidigungen. Wenn überhaupt, wird hier auf den Gegner ein geistiger Druck <i>(Seme)</i> ausgeübt und zum Schlagen provoziert. Da dieser Schlag erwartet wird, kann eine Kontertechnik <i>(Ōjiwaza)</i> erfolgen. Ein anderer Ansatz des Angriffs sind die sogenannte <i>Shikagewaza</i>. Durch diese Techniken wird die Haltung des Gegners gebrochen, damit dem eigenen Schlag nichts im Wege steht und auch keine Kontertechnik erfolgen kann.
</p><p>Im Moment des Schlags darf nicht gezögert werden, da sonst der Schlag nicht mit voller Überzeugungskraft ausgeführt wird. Es ist nicht wichtig, ob man selbst getroffen wird, sondern entscheidend ist der eigene Schlag. Auch im Wettkampf (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">試合</span> <span class="Latn" lang="ja-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic"><a href="Shiai" title="Shiai">shiai</a></span>) sollte dies die richtige Einstellung sein, denn:
</p><p><i>Wer verteidigt, verpasst die Gelegenheit zum Angriff!</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kakegoe_und_Kiai_(Kampfschrei)"><span id="Kakegoe_und_Kiai_.28Kampfschrei.29"></span>Kakegoe und Kiai (Kampfschrei)</h4></div>
<p>Eine Vokalisierung ist beim Kendō sehr wichtig. Bei Grundtechniken, bei denen auf die Trefferflächen beim Kendō gezielt wird, werden gewöhnlicherweise die Trefferflächen laut gerufen (z. B.: Kote!, Men!, Do!), um zu vermitteln, dass der Treffer kein Produkt des Zufalls war, sondern mit voller Absicht und Überzeugung erzielt wurde.
Es gibt jedoch keine Vorschrift, die ein <a href="Kiai" title="Kiai">Kiai</a> mit einem speziellen Wortruf vorschreibt, und es wird daher auch im Wettkampf nicht ständig so praktiziert. Dort sind es oft eher schrille Schreie, die der Einschüchterung des Gegners sowie dem Aufbau innerer Spannung dienen (Kakegoe). Im Moment des Treffens ist jedoch immer ein Kiai notwendig, um einen gültigen Treffer zu erzielen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (siehe unten <i>Ki-ken-tai-ichi</i>).
</p><p>Anders ist es bei der <a href="Form_(Kampfkunst)" title="Form (Kampfkunst)">Kata</a>. Dort sind bestimmte Schläge vorgeschrieben, die vom <i>Shidachi</i> mit „To!“, vom <i>Uchidachi</i> mit „Ya!“ zu begleiten sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ki-ken-tai-itchi">Ki-ken-tai-itchi</h4></div>
<p>Ein wichtiger Aspekt des Kendō ist das <i>Ki-ken-tai-itchi</i> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">気剣体一致</span>), die Einheit von Geist (symbolisiert durch das <i><a href="Kiai" title="Kiai">Kiai</a></i>, den Schrei), Körper (symbolisiert durch das <i>Fumikomiashi</i>, einen sprungähnlichen Stampfschritt) und Schwert. Verallgemeinernd kann man sagen, dass beim Kendō „aus der Hüfte“ und nicht, wie oft fälschlich angenommen, hauptsächlich mit den Armen geschlagen wird.
</p><p>Bei der Kata, dem <a href="Kirikaeshi" title="Kirikaeshi">Kirikaeshi</a> und bei manchen Grundübungen wird statt des <i>Fumikomiashi</i> auch <i>Tsugiashi</i> verwendet. Bei diesem gleitenden Schritt ist der entscheidende Moment der, bei dem die Zehen des linken Fußes auf der Höhe der rechten Ferse zum Stehen kommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Übungen_und_Grundtechniken"><span id=".C3.9Cbungen_und_Grundtechniken"></span>Übungen und Grundtechniken</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Suburi">Suburi</h4></div>
<p><a href="Suburi" title="Suburi">Suburi</a> sind Bewegungsübungen mit dem Shinai, die ohne Partner ausgeführt werden. Beim Kendō werden folgende Suburi in verschiedenen Variationen, manchmal auch einhändig <i>(Katate)</i>, geübt:
</p>
<ul><li><i>Jōgeburi</i> (großer, weit ausgeholter Schlag bis auf Kniehöhe durchgezogen)</li>
<li><i>Nanameburi</i> (schräger, großer Schlag)</li>
<li><i>Shōmen-uchi</i> (großer, weit ausgeholter gerader Schlag auf Stirnhöhe)</li>
<li><i>Sayūmen-uchi</i> (schräger Schlag auf die Schläfe)</li>
<li><i>Haya suburi oder Choyaku suburi</i> (schnelle, gesprungene Suburi, von <i>hayai</i> – schnell oder <i>chōyaku</i> – springen)</li>
<li><i>Koshi-Suburi</i> (breiter Stand mit Beugung der Kniegelenke bei geradem Oberkörper)</li>
<li><i>Yokomen-Uchi</i> (Schlag über die Schulter mit weit ausholender Drehbewegung)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Fußarbeit"><span id="Fu.C3.9Farbeit"></span>Fußarbeit</h4></div>
<p>Die Fußarbeit <i>(Ashi-Sabaki)</i> ist ein wichtiger Bestandteil des Kendō. In der Grundstellung (<a href="Kamae" title="Kamae">Kamae</a>) steht in der Regel der rechte Fuß vorne und der linke Fuß steht mit der großen <a href="Zehe_(Fu%C3%9F)" title="Zehe (Fuß)">Zehe</a> auf Höhe der rechten <a href="Ferse" title="Ferse">Ferse</a>. Die linke Ferse ist leicht angehoben. Aus dieser Fußstellung erfolgen alle Schrittbewegungen:<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ol><li><i>Ayumi-Ashi:</i> entspricht dem normalen Gehen. Rechter und linker Fuß werden abwechselnd vorgezogen.</li>
<li><i>Okuri-Ashi:</i> Der Fuß, der in der Bewegungsrichtung vorne steht, wird als erster gesetzt, der zweite zieht nach. Eine besondere Form des Okuri-Ashi ist der Stampfschritt <i>(Fumikomi-Ashi)</i>. Bei dieser Form wird der erste (rechte) Fuß mit einem kräftigen Stampfen aufgesetzt. Dies geschieht gleichzeitig mit dem Treffer des Shinai und dem Kiai. (Siehe:Ki-Ken-Tai-Ichi)</li>
<li><i>Hiraki-Ashi:</i> ermöglicht das Ausweichen und stellt die korrekte Fußstellung wieder her.</li>
<li><i>Tsugi-Ashi:</i> ermöglicht durch ein schnelles Vorziehen des hinteren Fußes einen Angriff aus weitem Abstand (Toma). Es folgt ein Fumikomi-Ashi.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Partnerübungen"><span id="Partner.C3.BCbungen"></span>Partnerübungen</h4></div>
<p>Neben Suburi und Übungen der richtigen Fußtechniken sind diese Partnerübungen eine wichtige Grundlage des Kendo-Trainings:
</p>
<ul><li>Die Standardpartnerübung des Kendō ist das <a href="Kirikaeshi" title="Kirikaeshi">Kirikaeshi</a>.</li>
<li>Beim Uchikomi wird der Partner wiederholt mit Grundtechniken, Okuri-Ashi und Fumikomi angegriffen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kihon-Waza_(Grundtechniken)"><span id="Kihon-Waza_.28Grundtechniken.29"></span>Kihon-Waza (Grundtechniken)</h4></div>
<p>Die Grundtechniken beim Kendō nennt man <a href="Kihon" title="Kihon">Kihon</a>-waza. Dazu zählen:
</p>
<ol><li>Shomen-Uchi – der gerade Hieb zum Kopf (Men)</li>
<li>Kote-Uchi – der Hieb zum Handgelenk (Kote)</li>
<li>Do-Uchi – der Hieb zur Bauchseite (Do)</li>
<li>Tsuki – der Stoß zur Kehle (Tsuki).</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kata_(Form)"><span id="Kata_.28Form.29"></span>Kata (Form)</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nihon-Kendō-Kata"><span id="Nihon-Kend.C5.8D-Kata"></span>Nihon-Kendō-Kata</h4></div>
<p>Neben dem <a href="Wettkampf" title="Wettkampf">Wettkampf</a> und dem Training mit dem Shinai gibt es die <a href="Form_(Kampfkunst)" title="Form (Kampfkunst)">Kata</a>, der einzige Verwendungsbereich von <a href="Bokut%C5%8D" title="Bokutō">Bokutō</a> beziehungsweise <a href="Katana" title="Katana">Katana</a> im heutigen Kendō. Dies sind von zwei Personen ohne Rüstung ausgeführte Techniken, die bestimmten zeremoniellen Formen, beispielsweise das An- und Abgrüßen, unterliegen. Alle von beiden Personen auszuführenden Aktionen sind fest in Art und Reihenfolge festgeschrieben. Bei den Kata gibt es immer einen Lehrer <i>(Uchidachi)</i> und einen Schüler <i>(Shidachi)</i>. Der Lehrer führt grundsätzlich immer den ersten Schlag aus, der Schüler immer den letzten, der ihn zum „Sieger“ deklariert. Es kommt bei den Kata aber nicht auf das „Gewinnen“ an, sondern auf eine möglichst saubere und flüssige Ausführung der Techniken. Daher sind Kata sehr nützlich zum Trainieren und Verfeinern der einzelnen Techniken, ähnlich dem Lektionieren beim Fechten.
</p><p>Die Nihon-Kendō-Kata (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">日本剣道形</span>) wurde vor etwas über 100 Jahren aus den Formen verschiedener alter japanischer Fechtstile (<a href="Kenjutsu" title="Kenjutsu">Kenjutsu</a>, <a href="Kory%C5%AB" title="Koryū">Koryū</a>) zusammengestellt und wird noch heute geübt. Besonderen Einfluss nahmen dabei jedoch die noch heute existierenden Schulen, Nakanishi-ha Ittō-ryū und <a href="Hokushin_Itt%C5%8D-ry%C5%AB" title="Hokushin Ittō-ryū">Hokushin Ittō-ryū</a>, deren Gogyō no Kata große Ähnlichkeiten beziehungsweise Überschneidungen mit der Nihon-Kendō-Kata haben, da das moderne Kendo und auch die Kata vornehmlich von diesen beiden Schulen geprägt wurde. Schüler dieser Schulen, welche die Kendo-Kata stark beeinflussten waren unter anderem Takano Sasaburo (Nakanishi-ha Ittō-ryū; Hokushin Ittō-ryū), Naito Takaharu (Hokushin Ittō-ryū) und Monna Tadashi (Hokushin Ittō-ryū).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kihon-waza_Keiko-ho">Kihon-waza Keiko-ho</h4></div>
<p>Die Übungsmethode der Kendō-Grundtechniken mit dem <a href="Bokut%C5%8D" title="Bokutō">Bokutō</a> (jap. Bokutō ni yoru Kendō Kihon-waza Keiko-hō)<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vermittelt dem <a href="Kend%C5%8Dka" class="mw-redirect" title="Kendōka">Kendōka</a> grundsätzliche Prinzipien des Kampfs mit einem Schwert und ergänzt so das Training mit dem Shinai. In neun Formen werden Grundtechniken vermittelt. Dabei wird wie in der Nihon-Kendō-Kata an- und abgegrüßt. Die Übenden werden „Motodachi“ und „Kakarite“ genannt. Alle Formen werden in der <a href="Kamae#Chudan-no-Kamae" title="Kamae">Chudan-no-kamae</a> ausgeführt. Nach der Ausführung der Technik wird <a href="Zanshin" title="Zanshin">Zanshin</a> ausgeführt.
</p>
<ol><li>Kihon: Ippon-Uchi-no-Waza (Sho-Men, Kote, Do, Tsuki)</li>
<li>Kihon: Ni-San-Dan-no-Waza (Kote-Men) bzw. Renzoku-Waza (Kote-Men)</li>
<li>Kihon: Harai-Waza (Harai-Men)</li>
<li>Kihon: Hiki-Waza, Tsuba-Zerai (Hiki-Do)</li>
<li>Kihon: Nuki-Waza (Men-Nuki-Do)</li>
<li>Kihon: Suriage-Waza (Kote-Suriage-Men)</li>
<li>Kihon: Debana-Waza (Debana-Kote)</li>
<li>Kihon: Kaeshi-Waza (Men-Kaeshi-Do)</li>
<li>Kihon: Uchi-Otoshi-Waza (Do-Ushi-Otoshi-Men)</li></ol>
<p>Diese Kihon-Übungsformen wurden von 1999 bis 2002 unter Vorsitz von Ota Tadanori (Hanshi 8. Dan) entwickelt und 2003 vorgestellt. Seit 2016 sind die Formen Bestandteil der deutschen Kyū-Prüfungsordnung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Graduierungen">Graduierungen</h3></div>
<p>Im <a href="Deutscher_Kendobund" title="Deutscher Kendobund">Deutschen Kendobund</a> (DKenB) gibt es sechs Schülerstufen (<a href="Ky%C5%AB" title="Kyū">Kyū</a>-Grade), beginnend mit dem 6. Kyū als niedrigstem und endend mit dem 1. Kyū als höchstem Grad. Die Schülergrade werden durch eine Prüfung erreicht. Anschließend beginnen die eigentlichen Graduierungen (<a href="Dan_(Kampfsport)" title="Dan (Kampfsport)">Dan</a>-Grade).<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zen Nihon Kendō Renmei (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">全日本剣道連盟</span> <a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a> <span lang="en" style="font-style:italic;font-weight:normal">All Japan Kendo Federation</span>) kennt offiziell zehn Kyū-Grade und zehn Dan-Grade. Die Schülergrade werden in Japan hauptsächlich für die Kinder verwendet, da man schon relativ jung mit Kendō beginnt.
</p><p>Die Mindestabstände zwischen den Prüfungen betragen nach der Prüfungsordnung des Deutschen Kendo-Bundes für Schülergrade vom 6. Kyū zum 5. Kyū mindestens drei Monate und ab dem 5. Kyū jeweils ein halbes Jahr. Die Prüfung zum 1. Dan darf man ein Jahr nach der letzten Prüfung ablegen. Alle weiteren Prüfungen erfordern eine Wartezeit vom aktuellen Dan-Grad in Jahren, wobei man die Wartezeit trainierend verbringen sollte, da man sonst die Prüfung nicht bestehen wird.
</p><p>Beim Kendō ist der 8. Dan (Hachidan) der höchste durch eine Prüfung zu erlangende Grad. Diese Prüfung wird zweimal pro Jahr in Japan abgehalten (Frühjahr und Herbst), und es bestehen weniger als 1 % der Teilnehmer. Der neunte und der zehnte Dan werden nicht mehr verliehen. Beide Grade waren bis zur Änderung der Zen Nihon Kendō Renmei Statuten nur durch Nominierung zu erreichen.
</p><p>Im Gegensatz zu vielen anderen Budō-Disziplinen (Judō, Karate-dō etc.) ist die jeweilige Graduierung eines <a href="Kend%C5%8Dka" class="mw-redirect" title="Kendōka">Kendōka</a> nicht an der Kleidung erkennbar. Ebenso werden die Dan-Grade im Gegensatz zu vielen anderen Budō-Sportarten nicht verliehen. Jeder Grad muss durch eine Prüfung erlangt werden.
</p><p>Weiterhin gibt es noch <a href="Ehrentitel_im_Bud%C5%8D" title="Ehrentitel im Budō">Ehrentitel (Shōgō)</a>, welche das besonders herauszuhebende Verständnis für Kendō beziehungsweise die besonderen Verdienste und Leistungen eines Kenshi indizieren:
</p>
<ul><li>Renshi (ab 6. Dan möglich) frühestens ein Jahr nach der Prüfung zum 6. Dan</li>
<li>Kyōshi (ab 7. Dan möglich) frühestens zwei Jahre nach der Prüfung zum 7. Dan</li>
<li>Hanshi (ab 7. Dan beziehungsweise 8. Dan möglich).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stilarten">Stilarten</h3></div>
<p>Neben dem klassischen Kendō-Stil im Chudan-no-Kamae haben sich zwei Varianten etabliert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Jodan">Jodan</h4></div>
<p>Beim <a href="Angriffsstufen" title="Angriffsstufen">Jōdan</a>-Stil wird das <a href="Kamae#Jodan-no-Kamae" title="Kamae">Hidari Jōdan-no-Kamae</a> verwendet. Das Schwert ist dabei über dem Kopf erhoben, der Angriff erfolgt hierbei durch ein Fumikomi-ashi mit dem vorderen linken Fuß. Dadurch wird eine große Angriffsreichweite erreicht. Zusätzlich greifen einige Kämpfer aus dieser Position gerne einhändig <i>(Katate)</i> an, um die Reichweite zusätzlich zu erhöhen.
</p><p>Seltener gibt es auch Jodan-Kämpfer, die im normalen Kendō-Stand stehen und von dort aus zum <a href="Kamae#Jodan-no-Kamae" title="Kamae">Migi Jōdan-no-Kamae</a> übergehen, dabei aber die Hand wechseln, so dass die linke Hand das Shinai vorne unter dem <a href="Tsuba" title="Tsuba">Tsuba</a> greift. Dieser Jodan-Stil wird auch Gyaku-Jōdan genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nitō"><span id="Nit.C5.8D"></span>Nitō</h4></div>
<p>Beim Nitō-Stil wird mit zwei Schwertern gekämpft (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">二刀</span> <span class="Latn" lang="ja-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">nitō</span>, deutsch <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚zwei Schwerter‘</span>), d. h. wie in der <a href="Niten_Ichiry%C5%AB" title="Niten Ichiryū">Niten Ichiryū</a> von <a href="Miyamoto_Musashi" title="Miyamoto Musashi">Miyamoto Musashi</a> benutzen sie ein kürzeres Lang- (<a href="Dait%C5%8D" class="mw-disambig" title="Daitō">Daitō</a>) und ein Kurzschwert (<a href="Wakizashi" title="Wakizashi">Shōtō</a>) gleichzeitig. Das Kurzschwert wird dabei vor dem Körper gehalten und zur Ablenkung, Abwehr und zum Brechen des <a href="Kamae" title="Kamae">Kamae</a> des Gegners benutzt, während das lange Shinai über den Kopf erhoben darauf wartet, auf freigelegten Trefferstellen zu punkten. Das Shōtō kann auch zu Ippon (Treffern) führen, wird aber außerhalb Japans meistens unwissentlich weitgehend nicht gewertet. Dabei ist es dem Kämpfer überlassen, ob er das lange Shinai mit der linken oder der rechten Hand benutzt und in welchem Teil er den Tsuka des langen Shinai greift. Ebenfalls ist die Fußstellung dabei freigestellt. Es gibt nur sehr wenige <a href="Kend%C5%8Dka" class="mw-redirect" title="Kendōka">Kendōka</a>, die diesen Stil anwenden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Shiai_(Wettkampf)"><span id="Shiai_.28Wettkampf.29"></span>Shiai (Wettkampf)</h3></div>
<p><i>Hauptartikel:</i> <a href="Kend%C5%8D-Wettkampf" title="Kendō-Wettkampf">Kendō-Wettkampf</a>
</p><p>Der Wettkampf stellt den wesentlichen Unterschied von Kendō zu den traditionellen japanischen Schwertkampfstilen dar. Es gibt Meisterschaften auf allen Ebenen als Einzel- oder Mannschaftsmeisterschaften. Ein paar der bedeutendsten Meisterschaften sind:
</p>
<ul><li>All-japanische Meisterschaft</li>
<li>Japanische High-School-Meisterschaft</li>
<li>Japanische Universitätsmeisterschaft</li>
<li><a href="Kend%C5%8D-Weltmeisterschaft" title="Kendō-Weltmeisterschaft">Weltmeisterschaft</a></li>
<li><a href="Kend%C5%8D-Europameisterschaft" title="Kendō-Europameisterschaft">Europameisterschaft</a>.</li></ul>
<p>Frauen haben getrennte Meisterschaften; aufgrund von Teilnehmermangel findet in Europa
auf Länderebene nicht immer eine Trennung zwischen Männern und Frauen statt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Kotaro Oshima, <a href="Koz%C5%8D_And%C5%8D" title="Kozō Andō">Kozō Andō</a>: <i>Kendo. Lehrbuch des japanischen Schwertkampfs.</i> Berlin: Weinmann, 2003, ISBN 3-87892-037-7</li>
<li><a href="Hiroshi_Ozawa" title="Hiroshi Ozawa">Hiroshi Ozawa</a>: <i>Kendo – The definitive Guide.</i> (New York 1997), Kodansha International Ltd., ISBN 4-7700-2119-4</li>
<li>Junzo Sasamori, Gordon Warner: <i>Das ist Kendo … die japanische Fechtkunst.</i> (Berlin 2002), Weinmann, ISBN 3-87892-025-3</li>
<li>Inoue, Yoshihiko: <i>Kendo Kata: Essence and Application.</i> Kendo World Publications, 2003, ISBN 4-9901694-1-7</li>
<li>Jinichi Tokeshi: <i>Kendo: elements, rules, and philosophy.</i> Verlag University of Hawaii Press, 2003, ISBN 978-0-8248-2598-0</li>
<li><a href="Reinhard_Kammer" title="Reinhard Kammer">Reinhard Kammer</a>: <i>ZEN in der Kunst, das Schwert zu führen</i> <a href="Droemer_Knaur" title="Droemer Knaur">O.W. Barth-Verlag</a> Bern München Wien 1988, ISBN 3-502-64352-0</li>
<li>S. Noma (Hrsg.): <i>kendō</i>. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 772.</li>
<li><a href="Taisen_Deshimaru" title="Taisen Deshimaru">Taisen Deshimaru</a>: Zen in den Kampfkünsten Japans. Knaur, München 1985, ISBN 3-426-04130-8</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-kendo-fik-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-kendo-fik_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kendo-fik_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kendo-fik_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kendo-fik_1-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120206071600/http://www.kendo-fik.org/english-page/english-page2/brief-history-of-kendo.htm"><i>All Japan Kendo Federation: The History of Kendo.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 6. Februar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), In: kendo-fik.org, abgerufen am 23. März 2022. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Kotaro Oshima, Kozō Andō: Kendo. Lehrbuch des japanischen Schwertkampfs. Berlin: Weinmann, 2003, ISBN 3-87892-037-7</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Jinichi Tokeshi: <i>Kendo Elements, Rules and Philosophy</i> (Honolulu 2003), ISBN 0-8248-2598-5, Seite 77f</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Stefan: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.wuerzburg-kendo.de/files/Atemkontrolle/atk6.pdf"><i>Die Rolle der Atemkontrolle im Kendo VI.</i></a> (pdf; 8 kB) KenDO – Kendo in Dortmund. In: <i>wuerzburg-kendo.de.</i> Kendo Würzburg – TSV Jahn, 1. Mai 2007, <span style="white-space:nowrap;">S. 2</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 23. März 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKend%C5%8D&rft.title=Die+Rolle+der+Atemkontrolle+im+Kendo+VI&rft.description=Die+Rolle+der+Atemkontrolle+im+Kendo+VI&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.wuerzburg-kendo.de%2Ffiles%2FAtemkontrolle%2Fatk6.pdf&rft.creator=Stefan&rft.publisher=Kendo+W%C3%BCrzburg+%E2%80%93+TSV+Jahn&rft.date=2007-05-01"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Hiroshi Ozawa: <i>Kendo – The definitive Guide.</i> (New York 1997), Kodansha International Ltd., ISBN 4-7700-2119-4, Seite 30. (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>All Japan Kendo Federation</i> – <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">全日本剣道連盟</span> <span class="Latn" lang="ja-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">Zen Nihon Kendō Renmei</span>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140222063526/http://www.kendomonster.de/downloads/Kihon-Kata-AJKF.pdf"><span lang="ja-Jpan" class="Jpan">木刀による剣道基本技稽古法</span></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (18 Seiten; pdf; 1,5 MB), In: kendomonster.de, abgerufen am 23. März 2022. (japanisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120209162047/http://www.dkenb.de/index.php?view=ordnungen"><i>Ordnungen.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 9. Februar 2012 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), In: dkenb.de, Deutscher Kendobund e. V., abgerufen am 23. März 2022.</span>
</li>
</ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/%E5%89%A3%E9%81%93?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Kendo</a></span></b> – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Kendo" class="extiw external" title="wikt:Kendo">Wiktionary: Kendo</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<p><b>Verbände</b>
</p>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://dkenb.de/">Deutscher Kendo-Bund e. V.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kendo-austria.at/">Austrian Kendō Association</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://kendo.ch/">Swiss Kendo + Iaido-Verband</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ekf-eu.com/">European Kendo Federation</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kendo.or.jp/">Japanischer Kendo-Bund (J + E)</a> (japanisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kendo-fik.org/">Internationale Kendo-Föderation</a> (englisch)</li></ul>
<p><b>Geschichte</b>
</p>
<ul><li>Jörg Potrafki: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://hdms.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/286/file/Kampffkunst.pdf"><i>Geschichte der Kampfkünste – Kendo.</i></a> (49 Seiten; pdf; 147 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20171017042034/http://www.kendo-fik.org/english-page/english-page2/brief-history-of-kendo.htm"><i>The History of Kendo.</i></a> (archiviert, englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/k/kendo/_historie.htm">Welt-, Europa-, u. Deutsche Meisterschaften – Ergebnisse bis 2002</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131030040859/http://www.page-five.de/TENSHU/itto.htm"><i>Die Ursprünge der Itto ryu.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 30. Oktober 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</li></ul>
<p><b>Medien</b>
</p>
<ul><li>Honda Tasuke (Translator: Robert Stroud): <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.yorku.ca/kendo/KendoForms.htm"><i>The History and Background of Japanese Kendo Kata – Kata-Filme</i></a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20120321035906/http://ritze.net/kendo/literatur/">Kendo-Literatur-Verzeichnis: Bücher und Zeitschriften auf Deutsch und Englisch</a> (archiviert)</li></ul>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4030235-0">4030235-0</a></span> </div>
</div></div>
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